5-10 Onlinedurchsuchungen pro Jahr mittels per E-Mail verbreiteter Software. Ich weiß nicht, welche Erfolgsquote virenverseuchte Mails heutzutage haben, aber gehen wir mal großzügig von 10% aus. Das bedeutet, dass ein halber bis ein (doch so viel?) Fall pro Jahr überhaupt erst bis zur Anwendung der Software gebracht werden kann. Ein derartiges Verfahren (per Mail) ist also im Zusammenhang mit Terrorismusbekämpfung ungefähr so sinnvoll wie die Todesstrafe für Selbstmordattentäter. Sinn macht dieses Vorgehen nur, wenn es massenhaft stattfindet und man danach einfach “mal guckt, was so reinkommt”. Die vom Staat beschriebenen Anpassungen, die gemacht werden müssen, um Unentdeckbarkeit und überhaupt die Funktion des Trojaners im Umfeld verschiedenster Betriebssysteme, Verschlüsselungstechniken und Antivirenprogramme zu gewährleisten klingen so naiv, dass sie kaum von erfahrenen Programmieren stammen können, wer sich auskennt
kichert darüber.
27. August 2010
von Internet-Experte
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